In dieser Woche hat der österreichische Nationalrat eine Revision des Umsatzsteuergesetzes verabschiedet, die eine Reduzierung der Umsatzsteuer für Photovoltaikanlagen konkretisiert. Dieser Beschluss muss jedoch noch formell vom Bundesrat gebilligt werden. Die jüngsten Änderungen betreffen die befristete Umsatzsteuerbefreiung für kleine PV-Anlagen.

Gemäß dem Änderungsantrag der Koalitionsparteien, der dem ursprünglichen Gesetzentwurf hinzugefügt wurde, wird die Steuerbefreiung speziell für Anlagen gelten, die auf den Dächern von Privathäusern oder öffentlichen Gebäuden installiert sind, einschließlich angrenzender Gebäude wie Garagen oder Schuppen. Anlagen auf freiem Gelände sind von dieser Regelung ausgeschlossen.

Des Weiteren wird die Steuerbefreiung nicht für Anlagen gelten, für die bereits ein Antrag auf Investitionszuschuss gemäß dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) gestellt wurde. Abgesehen von dieser Ergänzung bleibt der Rest der Gesetzesänderung im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf unverändert.

Die Umsatzsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen wurde am 21. November im Nationalrat beschlossen und wird ab dem 1. Januar 2024 in Kraft treten. Sie gilt sowohl für private als auch öffentliche PV-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 35 kWp. Dies umfasst nicht nur die Komponenten, sondern auch Speicher, Zubehör und Montagearbeiten. Die Einzelheiten zur neuen Regelung werden derzeit noch erarbeitet.

 

Heute am 24.11.2023 wird das Finale entschieden!

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